Leverkusen gewinnt rheinisches Final-Derby

- [Bilder: Michael Kleinjung --- So sehen Sieger aus: Die erfolgreichsten Teams des diesjährigen Kurawi-Cups.]
Die Jugendabteilung FV Wiehl richtete am Samstag zum mittlerweile vierten Mal für ihre U11-Junioren das Turnier um den KuRaWi-Cup aus. Schirmherr der Veranstaltung war der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse der Homburgischen Gemeinden, Manfred Bösinghaus, der zur Eröffnung des Turniers die Mannschaften, Betreuer und Zuschauer begrüßte. Etwa 700 Zaungäste fanden am Feiertag den Weg ins Wiehler Stadion und bildeten somit eine tolle Kulisse für die Spiele.
Die Sonne strahlte mit den Organisatoren um die Wette, als die teilnehmenden Mannschaften verlesen wurden. Nicht weniger als elf Bundesligisten schickten ihre Jugendkicker nach Wiehl, um den Pokal nach Hause zu holen. Aus Österreich begrüßten die Verantwortlichen die Mannschaft vom 1. Simmeringer SC, dem Heimatverein von Toni Polster. Komplettiert wurde das Feld mit den Teams von Tennis Borussia Berlin, der Stuttgarter Kickers, des VfB Sparta München, des SC Verl, des SV Bergisch Gladbach 09, des VfL Sürth sowie zweier Mannschaften der Gastgeber.
[Leverkusen und Köln bestritten das Finale.]
Zunächst ging es aufgeteilt in vier Gruppen zu je fünf Mannschaften im Modus Jeder gegen jeden, um die Gruppenbesten zu ermitteln. Ausgezeichnet präsentierte sich dabei der Wiehler Nachwuchs. Wiehl II startete mit einem verdienten 1:1 gegen den VfL Bochum in das Turnier. Nach Niederlagen gegen den FC St. Pauli und Bayer 04 Leverkusen ging es gegen TeBe Berlin um die Wurst. Und da hatten die Wiehler Jungs, die nur einen Punkt zum Weiterkommen brauchten, Pech. Nach tollem Spiel kassierten die Schwarz-Weißen in allerletzter Minute den entscheidenden Gegentreffer und schieden aus.
Wiehl I machte es etwas besser als die Mannschaftskameraden und qualifizierte sich fürs Achtelfinale. Einem 1:1-Unentschieden gegen TuS Koblenz folgte eine 0:1-Niederlage gegen die Schalker Knappen und ein sicher herausgespielter 2:0-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf. Im abschließenden Gruppenspiel ließ man beim 1:3 gegen den SC Verl unnötig Punkte liegen, so dass man eine bessere Ausgangsposition fürs Achtelfinale verspielte und auf den starken Bochumer Nachwuchs traf. Nach ausgeglichenem Spiel waren es Einzelaktionen, die die Partie zugunsten der Gäste mit 1:2 entschieden.
Im Viertelfinale waren die Bundesligisten unter sich. Nach Neunmeterschießen setzten sich der 1.FC Köln und Bayer 04 Leverkusen gegen ihre gleichwertigen Gegner aus Schalke und Duisburg glücklich durch. Der VfL Bochum (2:0 gegen Arminia Bielefeld) und der Karlsruher SC ( 2:1 gegen Fortuna Düsseldorf) waren die Kontrahenten im Halbfinale. Da die alten rheinischen knapp gewannen, kam es im Finale zum Derby, das die Farbenstädter dank der besseren Nerven in der Strafstoßlotterie für sich entscheiden konnten und damit den Kurawi-Cup einheimsten. Bei der anschließenden Siegerehrung lobte Turnierleiter Christian Will, gleichzeitig stellvertretender Jugendleiter des FV Wiehl, das sportlich hohe Niveau der Spiele.
[Turnierleiter Michael Will (re.) und Organisator Boris Arndt überreichten die Siegertrophäe an glückliche Leverkusener.]
Die Ergebnisse der Endrunde
Achtelfinale
Fortuna Düsseldorf – FC St. Pauli 2:0
Stuttgarter Kickers - MSV Duisburg 0:2 nach Neunmeterschießen
VfL Bochum - FV Wiehl 2000 2:1
FSV Mainz – 1. FC Köln 8:9 nach Neunmeterschießen
FC Schalke 04 – TeBe Berlin 2:1 nach Neunmeterschießen
Arminia Bielefeld – VfB Sparta München 2:0
Bayer 04 Leverkusen – SC Verl 4:1
Karlsruher SC – Simmeringer SC 1:0
Viertelfinale
1. FC Köln – FC Schalke 04 5:4 nach Neunmeterschießen
Arminia Bielefeld - VfL Bochum 0:2
Bayer Leverkusen - MSV Duisburg 3:2 nach Neunmeterschießen
Karlsruher SC – Fortuna Düsseldorf 2:1
Halbfinale
1. FC Köln – VfL Bochum 2:1
Bayer Leverkusen - Karlsruher SC 1:0
Spiel um Platz 3
VfL Bochum - Karlsruher SC 3:4 nach Neunmeterschießen
Finale
1. FC Köln – Bayer Leverkusen 4:5 nach Neunmeterschießen











